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Liebe Leser,
Weihnachten rückt immer näher, und für alle, die noch eine kleine Kleinigkeit für einen lieben Menschen suchen, habe ich hier ein kleines Rezept.
ich bin immer wieder erschrocken, wenn die Flut der Werbemails eintrifft, die mir „Last-Minute-Geschenke für Spätentschlossene“ anpreisen – ich schaffe es wirklich jedes Jahr, diese Zeit abzuwarten. Allerdings weigere ich mich standhaft, Selbstgekochtes/Selbstgebackenes als Notgeschenk zu deklarieren – wie kann etwas mit Liebe hergestelltes Leckeres ein Notfall sein?
Dieses Rezept für Fudge, eine zugegebenermaßen reichlich perverse Mischung aus Butter, Zucker und Schokolade, habe ich bei Chefkoch.de gefunden und bereits erfolgreich getestet. Es ist ehrlich gesagt mein zweiter Versuch mit Fudge; der Erste endete mit einem Kilo qualmender (und ich bilde mir nach wie vor ein brennender) Schokolade und der Erkenntnis, dass man auch bei Zeitnot die Herdtemperatur nicht einfach aufdrehen sollte…
Dei Zubereitung ist wirklich einfach – zumindest für alle, die die Selbstbeherrschung besitzen, die Kochutensilien nicht abzulecken (auf der anderen Seite: Bei -10 ° C braucht man auch eine kleine Isolationsschicht, oder?). Zwar ist für das abschließende Verrühren der Schokomasse mit dem Puderzucker etwas Muskelarbeit gefordert, aber zu Weihnachten ist ja davon auszugehen, dass hinter der nächsten Ecke ein kleiner Schoko-Weihnachtsmann wartet um die verlorene Energie wieder aufzufüllen…
Das Kaltstellen funktioniert bei dem Schneetreiben der letzten Tage natürlich ganz ausgezeichnet:
Um die Präsente abzurunden habe ich bei Angry Chicken einen Link zu wirklich allerliebsten ausdruckbaren Anhängern bzw. Aufklebern für selbstgekochte/selbstgebackene Geschenke gefunden.
Mein Versuch, das (den?) Fudge mit gehobelten Mandeln zu bestreuen scheiterte leider an dem erstaunlich schnellen Festwerden der Schokomasse; dafür zieren sie jetzt die Zellophantütchen, in denen ich die kleinen Kalorienbömbchen in den nächsten Tagen ausliefern werde.
Ich wünsche euch allen einen wunderschönen vierten Advent!
Auch wenn es in dem Song weder um Schokolade noch um Weihnachten geht – hier, sozusagen als kleiner Adventsgruß von mir, einer meiner Lieblingstitel von Robbie Williams:
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„Ich frag mich immer, wie du nähen, bloggen, reiten und Uni unter einen Hut bekommst. [...] Wie schaffst du das bloß? Gibt es einen Trick?“
Ideenkind in einem Kommentar am 09.11.09
Ich bemühe mich stets, auf Kommentare und Fragen sofort einzugehen. Doch diese interessante Frage musste ich eine gewisse Zeit in meinem Herzen bewegen, um eine Antwort darauf zu finden.
Wenn ich erzähle, dass ich nähe bekomme ich oft zu hören:
„Oh, wie cool. Aber dafür hätte ich keine Zeit!“
und bin um ehrlich zu sein, auch wenn ich weiß dass dies keinesfalls böse oder abwertend gemeint ist, ein wenig beleidigt – denn Nähen ist für mich nichts was ich tue, um meine üppige Freizeit zu erschlagen, sondern etwas, für dass ich mir Zeit schaffe. Sei es die halbe Stunde, die ich morgens grundsätzlich zu früh aufstehe; sei es die Vorlesung, die ich mir als Videoaufnahme in der Bahn anhöre und anstatt im Vorlesungssaal zu sitzen vor der Nähmaschine verbringe; Sei es der Blogeintrag, den ich mitten in der Nacht vor dem Schlafengehen schreibe.
Und ich bin weiterhin ehrlich: Manchmal habe ich das Gefühl, es eben nicht alles unter einen Hut zu kriegen: Mein letztes vollendetes Kleidungsstück ist schon ein paar Wochen her, meine Stute Susi hätte sicher ein paar Streicheleinheiten mehr verdient als sie im momentan sehr geschäftsmäßigen Reitalltag bekommt (wobei ich das vielleicht viel mehr vermisse als sie) und viel zu oft fallen mir mitten in der Nacht Dinge ein, die ich meine Freunde noch fragen wollte und hoffe, dass man mir meine Schusseligkeit nicht als Desinteresse ausegt. Und von der Uni fange ich besser gar nicht erst an – so kennen z.B die Mitglieder meiner Statistik-Arbeitsgruppe mich nur wahlweise im übernächtigten oder verzweifelt-ahnungslosen Zustand.
Kurz: An manchen Tagen fühle ich mich wie eine unproduktive faule Socke, miese Freundin und lieblose Pferdebesitzerin.
Den Trick, diese Tage zu vermeiden, habe ich noch nicht gefunden – aber ich bin mir sicher, dass er etwas mit einem Abschiednehmen vom bedingungslosen Perfektionismus zu tun hat: Auch ein keines Nähprojekt kann etwas besonderes werden, auch eine kleine „Wellness-Session“ anstatt eines Dressurtrainigs sind für erfolgreiche Arbeit mit Pferden wichtig und mein Abschluss wird nicht gefährdet werden, wenn ich eine Vorlesung nicht vorbereite.
Ist das eine befriedigende Antwort? Wahrscheinlich nicht – jedenfalls habe ich nicht das Gefühl, das Geheimnis des Zeitmanagements entdeckt zu haben. Wenn ich so weit bin, lasse ich es euch wissen – bis dahin verlasse ich mich auf meinen Retter an müden Tagen – eine Tasse heißen, schwarzen Kaffee…
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Auf dem BERNINA-Blog habe ich einen Artikel über das Weihnachtsgeschenk für eine liebe Freundin geschrieben, die von mir einen Loop-Schal aus Leoparden-Kunstfell bekommt.
Was mich generell bei diesem Thema beschäftigt hat, ist folgendes: In den letzten Jahren scheint das Thema „Pelz in der Mode“ durchaus an Aktualität gewonnen zu haben – in dem Sinne, dass Pelzmode wieder durchaus in und tragbar geworden zu sein scheint.
Über meine Tierliebe muss ich an dieser Stelle sicher nichts schreiben; ich bemerke, wie ich mit jedem Jahr, dass ich mit unseren Pferden verbringe, eher bereit bin, nicht nur auf Fleisch zu verzichten, sondern auch in Tierversuchen getestete Kosmetik zumindest teilweise durch teurere, aber diesbezüglich (hoffentlich) „saubere“ Produkte zu ersetzen.
Natürlich höre ich schon jetzt die Stimme meiner Großmutter (die mit großer Selbstverständlichkeit jeden Winter ihren Pelz rausholte), die die guten Wärmeeigenschaften der Felle preisen sowie argumentieren, dass die Pelze ja nun mal da seien; in Zeiten von Daunensteppmänteln und hochwertigen Kunstfellen sehe ich aber keine Notwendigkeit mehr, eine Nachfrage nach Fellprodukten aufrecht zu erhalten.
Nun bin ich gespannt: Wie haltet ihr es mit den Pelzen? Seid ihr eher aus dem pragmatischen Lager oder lehnt ihr das Tragen von Pelzmänteln ab?
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Beim Verarbeiten von Futterstoffen möchte ich mir jedes Mal die Haare ausreißen. Lest hier auf dem BERNINA-Blog von meiner Traumabewältigung!
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Meine verehrtesten Leser,
ich wünsche einen wunderschönen ersten Advent! Zwar finde ich es immer wieder seltsam zu hören, es weihnachte sehr – denn in Hamburg ist es momentan vor Allem nass und sehr mild. Aber alleine schon für dieses Rezept lohnt es sich, die Weihnachtsstimmung heraufzubeschwören!
Leider endet die Zubereitung bei mir immer in einer riesigen Putzaktion und wer schon einmal sirupgetränkte Teigbröckchen per Handrühregerät in der Küche verteilt hat wird mir zustimmen, dass die Kekse die dabei herauskommen sehr gut sein müssen, damit man sich diese Tortur ein zweites Mal antut.
Für diese Lebkuchen, die geschmacklich an die Hamburger Braunen Kuchen erinnern, würde ich sogar die Küche neu streichen! Und mal ehrlich – Kekse ausstechen gehört zu den Freuden des Lebens, für die man nie zu alt wird…
Das Rezept:
- 375 g brauner Rübenzucker
- 50 g brauner Zucker
- 100 g Butter
- 2 TL Lebkuchengewürz
- 500 g Mehl
- 1 Päckchen Backpulver
- Mehl für die Arbeitsfläche
Mehl und Backpulver in eine Schüssel sieben und gut vermischen. Sirup, Zucker und Butter bei milder Hitze und unter Rühren schmelzen und das Lebkuchengewürz einrühren. Sirup zu dem Mehl geben, mit einem Handrührgerät zu einem Teig verkneten. (Optional: Sich an den herumfliegenden Teigstückchen erfreuen. Weniger Optional: Schnell einsammeln, bevor sie hart und klebrig werden.)
Den Teig über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen, auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen (hierfür am Besten einen Menschen mit starken Armen engagieren, der kalte Sirup macht den Teig s t e i n h a r t.) und nach Belieben ausstechen. Bei 180° (Umluft 160°) auf Backpapier 10-12 Minuten fertig backen und unbedingt den großartigen Duft, der aus dem Backofen kommt, genießen.
Einen wunderschönen ersten Advent euch allen!
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Lest ab sofort auf dem BERNINA-Blog von meinem Kampf gegen die Wollmäuse!
Für alle, denen die Motivation zum Putzen fehlt, habe ich eine Playlist mit meinen liebsten Putz-Songs zusammengestellt:
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Liebe Leser,
aus aktuellem Anlass hier mal ein Artikel, der nur bedingt etwas mit dem Nähen zu tun hat.
In meinem letzten Post habe ich das Nachnähen eines Kleides von American Apparel beschieben und mich über die hohen Preise der Klamotten des Labels ausgelassen. Ein einfaches Stück Jersey für 20 € und mehr?
Cooper merkte jedoch in den Kommentaren etwas vielleicht ganz Entscheidendes an: American Apparel produziert in den USA (und zwar ausschließlich dort!) und schwimmt damit ganz merklich gegen den Strom – ein Blick auf das Etikett in meinen T-Shirts und Pullovern zeigte mir, wie selbstverständlich ich geschätzte 90 % meiner Kleidung aus mehr als zweifelhafter Produktion beziehe. Oder möchte mir jemand widersprechen und erzählen dass in Indien, Pakistan, China und Bangladesh faire Arbeitskonditionen in Fabriken herrschen und alle Arbeiter alt genug sind um meine Kleider herzustellen?
Das Problem ist, dass es so einfach ist, nicht darüber nachzudenken, wer meine Jeans gefärbt oder mein T-Shirt zusammengenäht hat; bei Reporten über unmenschliche Bedingungen in Fabriken bin ich schockiert und empört, nur hört mein Denken in der Regel genau da auf, wo ich etwas ändern müsste: Nämlich bei meinem Kaufverhalten.
Ich bin Studentin und muss dementsprechend nicht nur mode-, sondern auch preisbewusst sein; trotzdem hat mich diese kleine Diskussion dazu angeregt, in Zukunft zweimal darüber nachzudenken,welche Weltsicht ich mit meinem Geld unterstütze – oder ob ich nicht einmal mehr etwas selber nähe, denn dann kann ich mir sicher sein, dass zumindest das Nähen meiner Kleidung kein Geschäftsmodell unterstützt, dass auf Ausbeutung und Unterdrückung basiert.
Wie geht es euch damit? Kauft ihr mit politischen Hintergedanken oder schrecken euch die höheren Preise ab? Ich bin gespannt auf eure Kommentare!
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Wie bereits geschrieben liebe ich es, Kleidungsstücke nachzunähen, die ich in meinen Lieblingsläden gesehen habe, bei denen mir aber entweder Farbe, Verarbeitung oder aber Preisschild nicht gefielen. So auch bei American Apparels „le sac“-Kleid, (hier der Link zum Tutorial) das zudem sehr gut in meinen momentan ziemlich straffen Zeitplan passte.
Was auf dem Bügel tatsächlich aussieht wie ein überdimensionaler Jersey-Kartoffelsack lässt sich mit ein wenig Phantasie und einem schmalen Schal oder Gürtel ausgesprochen vielfältig stylen. Hier ein paar Beispiele:
Mehr über meine Liebe zu „Multifunktionskleidung“ auf dem BERNINA-BLOG!
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in order to keep your balance, you must keep moving.“ – Albert Einstein
Sarah, eine liebe Freundin von mir, und ich haben vieles gemeinsam. Unter Anderem unsere heiß geliebten Hollandräder!
Seit gut einem Jahr cruise ich mit meinem Damenrad schon in hochaufrechter Position (denn die Holländerinnen scheinen groß zu sein) durch Hamburg, und wenn diese Haltung auch einen gewissen Luftwiderstand mit sich bringt, genieße ich die Aussicht von „da oben“.
Sarah, die unweit der Uni wohnt, kann sogar mit dem Fahrrad dorthin fahren und schütze bisher ihren Sattel mit einem äußerst unwürdigen Werbe-Überzug vor dem Hamburger Nieselregen. Wie gut, dass bald Weihnachten ist: Ab dann wird ihr Fahrrad nämlich noch ein Bisschen stylisher sein, dank diesem Sattelüberzug aus Wachstuch!
Die Konstruktion ist wirklich einfach und eigentlich selbsterklärend; trotzdem fühle ich mich wesentlich sicherer, wenn ich ein Tutorial zur Hand habe, das mir die Schritte noch einmal erklärt.
Jedem, der Fahrradfahren liebt (oder aber den bezaubernden Schreibstil von Marc Twain), dem sei „Taming The Bicycle“ wärmstens ans Herz gelegt. Wie sagte er doch so passend:
„Get a bicycle. You will not regret it, if you live.“
PS – Wie immer gibt es zu diesem Thema auch einen Post auf dem Bernina-Blog zu lesen!
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